Was ist ein Zahnimplantat? Zurück

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die nach Zahnverlust im Kiefer verschraubt werden, um diesen anschließend mit Zahnersatz zu versorgen.

Was ist ein Zahnimplantat?
links: Krone     Mitte: Implantat mit festsitzender Krone     rechts: Implantat, Abutment und Krone

Das eigentliche Implantat ist der sogenannte Implantatkörper. Auf ihm wird (bei zweiteiligen Implantaten) das Abutment befestig. Hierauf bringt der Implantologe anschließend den Zahnersatz, also Kronen, Brücken oder Prothesen (Suprakonstruktion) an.

Bei einteiligen Implantaten fällt das Abutment weg – die Suprakonstruktion wird direkt auf dem Implantatkörper befestigt. Grundsätzlich werden jedoch zweiteilige Implantate bevorzugt, da bei diesen für die optimale Anpassung eine Nachjustierung über das Abutment erfolgen kann, sollte der Sitz des Zahnersatzes nicht auf Anhieb perfekt sein. Bei einteiligen Implantate ist eine solche nachträgliche Justierung nicht mehr möglich, weshalb bei diesem Vorgehen eine exakte Implantatplanung noch wichtiger ist.

Verwachsen mit dem Kieferknochen

Nach dem Einsetzen der Implantate verwachsen diese mit dem Kieferknochen. Dieser Prozess wird Osseointegration oder Einheilphase genannt. Ist diese abgeschlossen, sind die künstlichen Zahnwurzeln in ihrer Funktion so effektiv wie natürliche Zahnwurzeln.

So entsteht durch Implantat und Zahnersatz eine Einheit, die hinsichtlich ihrer Funktion sowie ihrer Ästhetik den natürlichen Zahn optimal ersetzt.