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Heil- und Kostenplan

Kurzform: HKP

Unentgeltlicher Kostenvoranschlag, der vor einer zahnmedizinischen Behandlung von einem Zahnarzt erstellt wird. Der Patient erhält dadurch einen Überblick über den Zahnstatus und die Behandlungsplanung mit separat aufgeführten Posten (zahnärztliches Honorar, Material- und Laborkosten). Der HKP dient zur Festlegung, der übernommenen Kostenerstattung uns gleichzeitig als Grundlage zum direkten Vergleich von Zahnklinken/Praxen, bei denen der Patient den jeweiligen Kostenvorschläge anfordern kann.

HKP

Heil- und Kostenplan

Hydroxylapatit

Harte Substanz aus der Zähne und Knochen bestehen (Calcium, Phosphor, Sauerstoff, Fluor, Chlor, Wasserstoff)

Hygieneschulung

Hygienetraining, durch das der Patient in den notwendigen Zahnpflegetechniken für eine gute Mundhygiene geschult wird. Es wird z.B. im Vorfeld einer Zahnimplantation durchgeführt. Hyperodontie Überzahl von Zähnen

Hypodontie

Unterzahl an Zähnen

Hypersensibilität

Überempfindlichkeit der Zähne, die sich in unangenehmem Ziehen oder starken Schmerzen vor allem an den freiliegenden Zahnhälsen zeigt.

Hypnose

Methode, mit der das rationale Gehirnareal ausgeschaltet wird und zumindest eine Schmerzlinderung währende einer medizinischen Behandlung erzielt werden kann. In der Zahnmedizin wird Hypnose mit unterschiedlichen Erfolgen eingesetzt. Da völlige Schmerzfreiheit nur bei lediglich jedem zehnten hypnotisierten Patienten hergestellt werden kann, ist in 90 Prozent der Fälle dennoch eine kombinierte Behandlung nötig (optimal Analogsedierung).

Was kosten Zahnimplantate?

Die Kosten für eine Zahnimplantation setzen sich zusammen aus:

  • Kosten des Implantats (Zahnwurzel ohne Aufbau) und
  • Kosten der Suprakonstruktion (prothetischer Zahnaufbau mit Krone oder Brückenkonstruktion)

Implantat:

Für ein in Deutschland gesetztes Implantat werden von der Deutschen Gesellschaft für Implantologie Kosten von durchschnittlich 800 bis 1.500 Euro angegeben. Kommt ein Knochenaufbau hinzu, sind mit zusätzlichen 500 Euro zu rechnen. Eine Versorgung mit vier Implantaten und Knochenaufbau liegt in Deutschland etwa zwischen 5.000 und 8.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Suprakonstruktion, also den Zahnersatz, der auf den Implantaten befestigt wird.

Suprakonstruktion:

Der Zahnaufbau kostet je nach qualitativer Ausführung in Deutschland zwischen 400 Euro (Metallkronen) und 1.000 Euro (Vollkeramik) pro Zahn.

Pro Zahnimplantat ist in Deutschland mit Gesamtkosten zwischen 1.200 und 2.500 Euro zu rechnen (ohne Knochenaufbau).

In anderen EU-Ländern werden Zahnimplantationen – infolge der niedrigeren Kosten für Mieten, Löhne und Laboraufwand – teilweise zu 40-60% niedrigeren Preisen durchgeführt. Hier kostet eine gleichwertige Zahnimplantation zwischen 550 und 1.200 Euro.

Ausgehend von der individuellen medizinischen Situation des Patienten, fallen die tatsächlichen Kosten unterschiedlich aus.

Dabei beeinflussen folgende Faktoren den endgültigen Behandlungspreis:

  • Aufwand und Schwierigkeit der Operation
  • Anzahl zu setzender Implantate (Einzelpreis sinkt mit steigender Anzahl an gemeinsam gesetzten Implantaten)
  • Knochenqualität – eventuell notwendige knochenaufbauende Maßnahmen
  • Material des prothetischen Aufbaus (gewählte Material-Ausführung)

Zur Ermittlung der tatsächlichen Kosten sollte vor der Behandlung, nach eingehender Untersuchung von einem Zahnarzt, ein Heil- und Kostenplan (in Österreich: Antrag auf Kostenübernahme für Zahnersatz genannt) erstellt werden.

Der Heil- und Kostenplan (nur Deutschland)

Der sogenannte Heil- und Kostenplan ist eine Art Kostenvoranschlag, der von jedem Zahnarzt (nach gründlicher diagnostischer Untersuchung) erstellt wird. Er liefert Informationen zum Zahnstatus und voraussichtlichen Behandlungsaufwand. Außerdem beinhaltet er separat aufgeführte Posten zum chirurgischen Aufwand, der Prothetik und den Labor- und Fertigungskosten.

Der Heil- und Kostenplan dient einerseits zur Abschätzung der von der Krankenkasse übernommenen Kostenerstattung. (Hierzu wird er nach Erstellung an die Krankenkassen gesendet.)

Andererseits dient er dem Patienten als Dokument zum Preis-/Leistungsvergleich mit anderen Zahnärzten. Diese erstellen anhand des zugesandten (oder gefaxten) Heil- und Kostenplans in der Regel kostenlos ihr individuelles Vergleichsangebot.

Sind mehrere Implantate günstiger?

Ja, denn der Kostenaufwand für erforderliche diagnostische Verfahren und Apparaturen bleibt beim Einsetzen mehrerer Implantate nahezu gleich. Entsprechend ist das Einsetzen von mehreren Zahnimplantaten innerhalb einer Behandlungssitzung kostengünstiger.

Hochwertige Qualitätsstandards auf dem Gebiet Zahnimplantologie sind auch für Kosten zu haben, die (deutlich) unter dem westeuropäischen Niveau liegen. So gibt es in Osteuropa hochmoderne Zahnkliniken, die – aufgrund der günstigen Standortvorteile – gleichwertige Behandlungen zu maximal 60 % niedrigeren Kosten durchführen.

Bedachtes Vergleichen und Einblicke in die technischen Methoden, Implantatfabrikate und verwendete Materialien sind gefragt, wenn man als Patient bares Geld sparen möchte.

Zahnimplantate im Ausland?

Eine Behandlung im Ausland bietet die Chance auf eine dramatische Kostenersparnis – sowohl bei den Implantaten als auch der Prothetik. Weiterlesen…

 

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