Posts Tagged ‘Dämmerschlaf’

Lexikon Zahnmedizin

In unserem Lexikon Zahnmedizin greifen wir sowohl Grundbegriffe der Zahnmedizin als auch moderne Techniken und Themen auf. Um zur gewünschten Seite zu gelangen, klicken Sie bitte auf den dazugehörigen Buchstaben.

A

Anamnese, Anästhesie, Anodontie, Antagonist, antibakteriell, apikal, Aplasie, applizieren, Approximalflächen, Approximalraum, Artikulation, aseptisch, Atrophie, Attachment, Aufbaufüllung, Aufbissschiene, Augmentation, autogen

B

bakteriostatisch, bakterizid, Beschleifung, Biokompatibilität, Bleaching, Bleichen, Bohrschablone, Bonding, Brücke, Bruxismus, bukkal

C

CAD/CAM, CAD/CAM-Verfahren, Calciumfluorid, caninus, caries profunda, cavum oris, CEREC, cervis dentis, Checkbiss, Composite, computernavigiertes Implantieren, corona dentis

D

Dämmerschlaf, Demineralisation, dens, dental, Dentallabor, Dentalphobie, Dentin, Dentinkanälchen, Dentinkaries, Dentintubuli, Dentition, dentogen, Desmodont, DGZMK, Digitale Volumentomographie, Digitales Röntgen, Diastema, DVT, Dysgnathie, Dysodontie

E

Eckzähne, Eigenknochen, Einlagefüllung, Einzelzahnimplantat, Enamelum, Endodontie, enossal, Erosion, Extraktion

F

Fenulum labii, Fissuren, Fissurenkaries, Fissurenversiegelung, Floss, Fluorapatit, Fluorid, Freiendlücke, Freiendprothese, Freilegungsoperation, freiliegende Zahnhälse, Frontzahn, Füllung

G

Gebührenordnung für Zahnärzte / GOZ, Gingiva, Gingivitis, Glandula, Große Schaltlücke

H

Heil- und Kostenplan / HKP, Hydroxylapatit, Hygieneschulung, Hypersensibilität, Hypnose und Hypodontie

I

Implantat, Implantataufbau, Implantatbelastung, Implantation, Implantatknochenverbund, Implantatkörper, Implantatpfosten, Implantologe, Indikation, infektiös, Initialkaries, Inlay, interdental, Interdentalraum, intraoral

J

Jacketkrone

K

Karies, Kariesbakterien, Kaumuskulatur, Keramik, Kiefergelenk, Knirschen, Knochanaufbau, Knochenersatzmaterialien, Kontraindikation, koronal, Krone

L

labial, Laser, Läsion, Legierung, lingual, Luxation

M

Mahlzähnen, Mandibula, Marcumar, Maxilla, Mineralisation, minimal-invasive Chirurgie, Molaren, Monitoring, Mucosa, Mundflora, Mundhöhle, Mundhygiene, Mundschleimhaut

N

Narkose / Vollnarkose, Navigiertes Implantieren, Nekrose, NEM, Nerv, Nervus lingualis, Neutralbiss, Nonokklusion

O

Oberflächenanästhesie, okklusal, Okklusion, Onlay, Örtliche Betäubung, oral, Oralchirurgie, Oralphobie, Orthodontie, Osseointegration, Osteozyten

P

Q

Quicktest

R

Radix, Regeneration, Remineralisation, Resektion, Resilienz, Restauration, Rezession

S

Saliva, Sanierung, Schaltlücke, Schmelz, Schneidezähne, Sedierung, Seitenzähne, Sekundärkaries, Sinuslift, Sofortimplantation, Sofortprothese, Spätbelastung, Spätimplantation, Speichel, Stumpf, subgingival, sublingual, subperiostal, Suprakonstruktion

T

Taschentiefe, Teilkrone, Teilprothese, temporäres Gebiss, Titan, TIVA, Transluzenz, Transplantation, transversal, Transversalbügel

U

Ultraschall, Uvula

V

Veneers, Versiegelung, verzägerte Sofortimplantation, Vitalexstirpation, Vollkeramikkronen, Vollnarkose, Vollprothese, Volumentomographie

W

Weisheitszahn, White spot, Wurzel, Wurzelhaut, Wurzelkanal, Wurzelkanalbehandlung, Wurzelkaries, Wurzelspitzenresektion

X

Xanthodontie

Y

Z

Die Implantateinsetzung

Wie lange dauert das Einsetzen eines Implantates?

Die Dauer hängt von der Anzahl der Implantate, deren Lokalisation (Sitz im Kiefer) und der Schwierigkeit des Eingriffs ab. Unkomplizierte Fälle erfordern pro Implantat etwa 30 Minuten zuzüglich Vorbereitung und der anschließenden Kontrolle.

Ist das Einsetzen des Implantates schmerzhaft?

Der Eingriff erfolgt in jedem Fall unter Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) und/oder Sedierung (Dämmerschlaf). Oder kann (zumeist bei Angst-Patienten) auch unter Vollnarkose durchgeführt werden, so dass der Patient keinerlei Schmerzen während des Eingriffs spürt.

(weiterlesen…)

D

dens

(lat.) Zahn

Dämmerschlaf-Narkose

ugs. für Analogsedierung

Demineralisation

Entkalkung des Zahnschmelzes, d.h. Verarmung an Mineralien (v.a. Calciumphosphat), die durch Säure herausgelöst werden. Durch die im Speichel vorhandenen Mineralstoffe erfolgt im Normalfall eine Remineralisation, die durch das Verwenden von fluoridierten Zahnpflegeprodukten unterstützt wird.

dental

(lat.) den Zahn, die Zähne betreffend

Dentallabor

Zahnlabor

Dentalphobie

Synonym: Oralphobie, Zahnarztangst, Zahnarztphobie

Fachbegriff für die ausgeprägte Angst vor Zahnarztbesuchen. Diese „echte“ Zahnarztangst liegt bei etwa 5 Millionen Deutschen vor. Die Patienten leiden unter Herzrasen, Schweißausbrüchen oder Übelkeit. Für diese Menschen ist die TIVA, ein besonders schonendes Betäubungsverfahren, bestmöglich geeignet.

Dentin

(lat.) Zahnbein

Dentinkanälchen

Synonym: Dentintubuli

kleine Kanäle im Zahninneren, welche die Zahnoberfläche mit den Nerven verbinden

Dentinkaries

Synonym: Zahnhalskaries, (lat.) Caries medial

Karies, der vom Zahnschmelz bis ins Zahnbein (Dentin) vordringt und über die kleinen Kanäle (Dentinkanälchen) direkt ins Zahnmark vordringen kann. Besonders gefährdet für Dentinkaries sind freiliegende Zahnhälse, die keine schützende Schmelzschicht mehr haben.

Dentition

Durchbruch der Zähne. Der erste Durchbruch erfolgt vom 6.- 28. Lebensmonat, der zweite vom 6.-12. Lebensjahr (Ausnahme: Weisheitszähne, die erst viel später durchbrechen).

Dentintubuli

Dentinkanälchen

dentogen

vom Zahn ausgehend oder verursacht

Desmodont

(lat.) Faserapparat

DGZMK

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, die wissenschaftliche Vereinigung der deutschen Zahnärzte

Diastema

sichtbare Lücken zwischen den Schneidezähnen, die vor allem im Oberkiefer auftreten

Digitales Röntgen

Synonyme: Dreidimensionales Röntgen, 3D-Röntgen

Modernes strahlungsarmes, computergestütztes Röntgenverfahren mit digitaler dreidimensionaler Erfassung der Bildinformation, das bei der Planung von Zahnimplantationen eingesetzt wird und die Grundlage für navigiertes Implantieren ist. Digitales Röntgen hat gegenüber dem konventionellen Röntgen wesentliche Vorteile in punkto Genauigkeit und der sicheren Planung und Durchführung der Implantatsetzung: Digitales Röntgen bedeutet für den Patienten eine um 70 % geringere Strahlenbelastung. Es liefert exakte, detailreiche, zuverlässige Bilder der Anatomie des Kiefers (selbst von winzigen Strukturen z.B. Nerven), und senkt das Operationsrisiko. Ebenfalls werden Informationen zur Gewebebeschaffenheit und Stärke des Kieferknochens sowie zur genauen Bissstellung geliefert. Dadurch kann das vorhandene Kieferknochenangebot voll ausgenutzt werden, und eine Augmentation (weiterer Eingriff zum Knochenaufbau) in manchen Fällen vermieden werden. Zudem verringert sich die Operationszeit und Schwellungen nach der Behandlung sind geringer. Die exakte Implantatplatzierung gewährleistet eine optimale Ästhetik. Eingesetzt werden Computertomographen (CT) oder digitale Volumentomographen (DVT).

Digitale Volumentomographie

Kurzform: DVT

Computergestütztes Röntgenverfahren (Stichwort: Digitales Röntgen), das die bisher höchste Aufnahmequalität verbunden mit der bislang geringsten Strahlenexposition in die Zahnmedizin eingeführt hat. Der Volumentomograph liefert dreidimensionale Bilder und ist der konventionellen zweidimensionalen Röntgendiagnostik in der Differenzierung von Strukturen mit geringen Dichteunterschieden weit überlegen. Die Volumentomographie bietet auch die Basis für das navigiertes Implantieren . Der Zahnarzt kann so die spätere Position des Zahnimplantats exakt festlegen. Zudem ermöglicht die digitale Volumentomographie dem Mediziner detaillierte Aufschlüsse über die Beschaffenheit des Kieferknochens, dessen Stärke und Gewebezustand sowie die genaue Bissstellung. Beispiel: Der Volumentomograph Newtom 3G, mit um 95 % reduzierter Strahlenbelastung liefert er in 18 Sekunden dreidimensionale Aufnahme aus 360 Schichtaufnahmen von 0,2 mm Breite.

DVT

Kurzform für Digitale Volumentomographie

Dysgnathie

angeborene Zahn-, Kiefer- und Biss-Fehlstellungen

Dysodontie

Fehlentwicklung der Zahnanlage

Einbringen des Implantats (Implantatinsertion)

Einbringen des implantats

Artiss YouTube Embed: The YouTube ID of fAdyQDVYmg is invalid.

Betäubung

Implantate werden im Normalfall unter Lokalanästhesie (= örtlicher Betäubung) oder auf Wunsch unter Vollnarkose gesetzt. Für eine Vollnarkose müssen jedoch die technische Ausstattung (Beispiel: Monitoring) und Fachärzte für Anästhesie zur Verfügung stehen, weshalb sie üblicherweise nur in Zahnkliniken durchgeführt wird. Das gilt ebenso wenn eine örtliche Betäubung kombiniert mit einem starken Schlafmedikament verabreicht wird, dass den Patienten in einen Dämmerschlaf versetzt (= Analogsedierung). Diese so genannte TIVA (= Totale intravenöse Anästhesie) findet aufgrund seiner besonders schonenden Weise und der Vermeidung starker Neben- und Nachwirkungen in modernen Kliniken immer mehr Zuspruch bei Patienten wie Ärzten.  (weiterlesen…)

Risiken und wie sie verringert werden

Risiken und wie sie verringert werden

Risiken lassen sich nie ganz ausschließen, aber…

Eine Zahnimplantation ist ein chirurgischer Eingriff und daher nie völlig frei von allgemeinen Risiken und Komplikationen. Häufige „harmlose“ Folgen des Eingriffs, die sich im Regelfall nach wenigen Tagen wieder zurückbilden, wie Blutergüsse, Wundschmerz, Schwellungen und leichte Sickerblutungen sind zu unterscheiden von den folgenden seltener auftretenden Komplikationen:

  • Starke Blutungen
  • Implantatentzündung (Periimplantitis) → kann zu Implantatverlust führen
  • Entzündungen von Knochen oder Kieferhöhle
  • Schädigung von Nerven mit Taubheitsgefühl, insbesondere in der Unterkiefer-Region
  • Schädigung der Nachbarzähne
  • Verletzungen von Blutgefäßen → können zu Blutergüssen und Nachblutungen führen
  • Implantatverlust  (weiterlesen…)

Zahnimplantate und die Angst vor dem Zahnarzt

Gerne legt sich niemand auf den Behandlungsstuhl – nicht einmal die Zahnärzte selbst.

Beschrieben wird dieses Phänomen mit der menschlichen Grundangst des „Ausgeliefertseins“, von der sich kein Mensch vollkommen befreien kann. „Man kann nichts tun, außer nur da liegen und hoffen, dass der, der an mir rumdoktert alles richtig macht und das möglichst kurz und schmerzlos.“

Über diese Grundangst hinaus, haben 68 % der Deutschen Ernst zu nehmende Angstzustände vor einem „drohenden“ Zahnarztbesuch. Etwa 10 % können ihre (von der WHO als Krankheit definierte:) Dentalphobie erst überwinden, wenn sie Zahnschmerzen unerträglich quälen.

(weiterlesen…)

Powered by WordPress | Free Best Free WordPress Themes | Thanks to WordPress Themes Free, WordPress Themes and Themes Directory