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Risiken und wie sie verringert werden

Risiken und wie sie verringert werden

Risiken lassen sich nie ganz ausschließen, aber…

Eine Zahnimplantation ist ein chirurgischer Eingriff und daher nie völlig frei von allgemeinen Risiken und Komplikationen. Häufige „harmlose“ Folgen des Eingriffs, die sich im Regelfall nach wenigen Tagen wieder zurückbilden, wie Blutergüsse, Wundschmerz, Schwellungen und leichte Sickerblutungen sind zu unterscheiden von den folgenden seltener auftretenden Komplikationen:

  • Starke Blutungen
  • Implantatentzündung (Periimplantitis) → kann zu Implantatverlust führen
  • Entzündungen von Knochen oder Kieferhöhle
  • Schädigung von Nerven mit Taubheitsgefühl, insbesondere in der Unterkiefer-Region
  • Schädigung der Nachbarzähne
  • Verletzungen von Blutgefäßen → können zu Blutergüssen und Nachblutungen führen
  • Implantatverlust  (weiterlesen…)

Erfolgsrate und Haltbarkeit

Erfolgsrate und Haltbarkeit

Zahnimplantate können, wie es oft beschrieben wird, durchaus ein Leben lang Vergnügen mit Biss bereiten.

Überwiegend hängt das von der fachlichen Kompetenz des Zahnimplantologen und -technikers sowie dem kooperativen Verhalten des Patienten ab.
Einflussfaktoren auf die Haltbarkeit sind:

Mundhygiene (← vom Patienten beeinflussbar)
Nikotingenuss (← vom Patienten beeinflussbar)
Medikamenteneinnahme (← nur sehr bedingt beeinflussbar)
Bestandteile der Suprakonstruktion: hohe Haltbarkeiten bieten
fachliche Kompetenz des Implantologen und Zahntechnikers

Werden die genannten Faktoren sowohl VOR als auch NACH erfolgreicher Behandlung berücksichtigt, sind die Voraussetzungen für einen bissfesten Lebensabend grundsätzlich gegeben.

Grenzen und Voraussetzungen

Kontraindikationen

Von Kontraindikation sprechen Mediziner, wenn Umstände vorherrschen, die eine Behandlung als nicht zweckmäßig erscheinen lassen. In welchen Fällen sind Zahnimplantate kontraindiziert?

  • Das Risiko von Implantatverlust ist bei schlechter Mundhygiene ist sehr hoch. Akribische Zahnpflege ist notwendig, damit Risiko von Entzündungen begrenzt bleibt. Entzündungen können zu Implantatverlust führen.
  • Bei Rauchern ist eine Zahnimplantation nicht kontraindiziert, jedoch ist das Risiko für Implantatverlust erhöht. „Rauchen oder Zähne“ lautet das Motto.
  • Bei bestehender Zahnfleischentzündung (Parodontitis) im Bereich der geplanten Implantate. Diese muss zunächst erfolgreich behandelt werden.
  • Ein hohes Alter stellt keine Kontraindikation dar! Selbst über 90-jährige können durch eine Zahnimplantation ihre Lebensqualität erhöhen.
  • Ungünstige Kieferknochenanatomie
    Ist nicht ausreichend Kieferknochen für das Setzen von Zahnimplantaten vorhanden, muss dieser zunächst aufgebaut werden. Zum Beispiel durch Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen.
  • Schwangerschaft, eine schlecht eingestellte Diabetes oder andere Stoffwechselerkrankungen sowie Drogen- und Medikamentenmissbrauch sprechen gegen eine Zahnimplantation.  (weiterlesen…)

Worin liegen die Vorteile?

Vorteile von implant

Erhalt von Zahnsubstanz

Ein großer Nachteil der klassischen Krone oder Brücke ist das notwendige Beschleifen von gesunden Nachbarzähnen mit der Folge eines irreparablen Substanzverlustes. Die ursprünglich unversehrten nächststehenden Zähne werden als Haltepfeiler „missbraucht“ was insbesondere bei sehr jungen Patienten als äußerst kritisch gesehen wird, und manchem Zahnmediziner selbst Zahnschmerzen bereitet, wenn er völlig gesunde Zähne „mutwillig“ beschädigen muss(te). Implantatgetragener Zahnersatz bringt seine eigene haltgebende Verankerung in Form der Titanwurzel bereits mit und schont damit die Zahnhartsubstanz.

Verhinderung von Knochenschwund (Atrophie)  (weiterlesen…)

Komplikationen und wie man sie meidet …

Behandlungsqualität entscheidet

Eine Implantation ist ein chirurgischer Eingriff und daher nie völlig frei von allgemeinen Risiken und Komplikationen.

Häufige „harmlose“ Folgen des Eingriffs, die sich im Regelfall nach wenigen Tagen wieder zurückbilden, wie Blutergüsse, Wundschmerz, Schwellungen und leichte Sickerblutungen, sind zu unterscheiden von den folgenden seltener auftretenden Komplikationen:

  • Implantatentzündung (Periimplantitis) → sehr selten, kann zu Implantatverlust führen
  • Entzündungen von Knochen oder Kieferhöhle
  • Schädigung von Nerven mit Taubheitsgefühl
  • Schädigung der Nachbarzähne
  • Verletzungen von Blutgefäßen können zu Blutergüssen und Nachblutungen führen

Grundsätzlich sind moderne, voll digitalisierte Zahnkliniken, die sich auf Zahnimplantologie spezialisiert haben, die bessere Wahl. Neben der auf den tausendstel Millimeter berechenbaren Technik (zur Behandlungsplanung und -durchführung), arbeiten hier in der Regel Implantologen, die mindestens 1000 Implantate jährlich einsetzen und bereits über mehrere Jahre erfolgreich tätig sind.

Wie ist ein Zahnimplantat aufgebaut?

Zahnimplantate bestehen standardisiert aus 3 einzelnen Bauteilen.

Unterschiede zwischen den gängigen Implantattypen beruhen im Allgemeinen nicht im Aufbau, sondern in Form und Oberflächenbeschaffenheit. Ein Implantat besteht immer aus:

  • Implantatkörper = künstliche Zahnwurzel aus Titan, die im Knochen verankert wird.
  • Implantatpfosten = Verbindungsstück zwischen Implantatkörper und der so genannten Suprakonstruktion (= prothetischer Aufbau, Zahnkrone oder -brücke). Ausnahme bilden die Zirkonimplantate, die einteilig sind. Der Pfosten muss im Mund des Patienten beschliffen werden. Die Vibration des Bohrers kann unter Umständen den Verbund mit dem Knochen beeinträchtigen.
  • Suprakonstruktion = prothetischer Aufbau, der auf dem Implantatpfosten aufgebaut wird. Der Erfolg hängt dabei von dem ab, was auf das Implantat gesetzt wird.  (weiterlesen…)

Was ist ein Zahnimplantat?

Neue künstliche Zahnwurzeln

Zahnimplantate dienen als vollwertiger Ersatz für verloren gegangene Zahnwurzeln. Bei der Implantation (lat. implantare = einpflanzen) werden schraubenartige künstliche Zahnwurzeln aus körperverträglichem Titan in den Kieferknochen eingepflanzt. Im Laufe des Heilungsprozesses verwächst das Knochengewebe direkt mit der Implantatoberfläche und es bildet sich eine Einheit. Das Entstehen des strukturellen Verbundes wird Osseointegration (lat. os = Knochen) genannt. Selbst beim Röntgen ist keine trennende Linie zwischen Implantat und Knochen mehr erkennbar.

Aufgrund der besonderen Vorteile gegenüber dem klassischen Zahnersatz in punkto Sicherheit, Lebensqualität und der Schonung der Zahn- und Knochensubstanz, haben sich die winzigen Titanwurzeln in der heutigen Zahnmedizin unersetzbar gemacht.

Unterscheidung von Implantaten:  (weiterlesen…)

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